Da wurden Erinnerungen wach-das Kietzer Bahnhofsfestvom 01.Oktober 2016

Bahnhofsfeste gehörten in unserem Dorf einst zu den am besten besuchten jährlichen Höhepunkten. Im August 1989 fanden achttausend Besucher den Weg zum Kietzer Bahnhof.

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Bahnhofsfest in den späten Achtzigerjahren

Von derartigen Zahlen kann man gegenwärtig nur noch träumen. Trotzdem kann wohl mit Fug und Recht gesagt werden, dass dem unter Vorsitz des Ortstvorstehers Gerhard Schwagerick stehendem Festkomitee, dem Vertreter von verschiedenen lokalen Vereinen und engagierte Bürger angehörten, erfolgreich gelungen ist an vergangene Zeiten anzuknüpfen.

 

Das diesjährige Bahnhofsfest fand anlässlich des  150. Jahrestages der Eröffnung des Abschnittes Gusow-Küstrin der früheren Ostbahn statt. Für Küstrin-Kietz bedeutete dieser Anlass eine willkommene Chance, auf die Bedeutung unseres Bahnhofes, sowohl als auch in der Gegenwart und nicht zuletzt für die Zukunft, nachdrücklich hinzuweisen.

Auf die Festbesucher wartete ein regelrechtes Feuerwerk interessanter Impressionen. Historische Fotos, Zeitungsberichte und Dokumente erweckten besonders bei den älteren Besuchern manche vergessen geglaubte Erinnerung. Marianne Gryzik die ehemals die Geschicke des “ Kulturhauses der Eisenbahner leitete, erntete für ihren Vortrag buchstäblich stehenden Applaus von den begeisterten Zuhörern.

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Angeregte Gespräche am Rand der Ausstellung im Kulturhaus

 

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Bei der Ausstellung des Letschiner Eisenbahnvereins kamen nicht nur ehemalige oder gegenwärtige Bahner, sondern auch die kleinen Besucher des Bahnhofsfestes auf ihreKosten.

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Mitglieder des Letschiner Eisenbahnervereins in Aktion
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Selbst die jüngsten Besucher mussten sich nicht langweilen.

 

 

Am Gelingen des Festes haben auch die Verantwortlichen und Besucher des Küstrin-Kietzer Jugendclubs, die eigens für diesen besonderen Anlass einen “ Tag der offenen Tür“ inklusive eines Flohmarktes auf die Beine stellten, großen Anteil.

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Der Jugendclub Küstrin-Kietz präsentierte sich den Besuchern des Bahnhofsfestes.
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Für Schnäppchenjäger ein Muss-der Flohmarkt im Jugendklub

Auf großen Anklang stieß auch die im Bahnhofsgebäude durchgeführte Ausstellung “ Der Grenzbahnhof Kietz im Fadenkreuz der Spionage“ und dem sich seit kurzem im wohlverdienten Ruhestand befindlichen Eisenbahner Dieter Kirstein moderierte Ausstellung zum früheren “ Grenzbahnhof Kietz“.

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Der Platz reichte zeitweilig für die Besucher der Ausstellung “ Der Grenzbahnhof Kietz im Fokus der Spioange“ kaum für die vielen Interessierten aus.

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Dieter Kirstein, der dreizehn Jahre auf dem Bahnhof Kietz als stellvertretender Leiter tätig war, beantworte fachkundig die Fragen der Besucher

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Eine kurze wohlverdiente Pause am Rand des Geschehens
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Und schon nahen die nächsten Besucher

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Was nutzt jedoch das schönste Fest, wenn die Versorgung nicht stimmt? Um die Fourage brauchte sich heute, Dank des Vereins “ Schöner Leben“, der die Besucher mit Grillfleisch, Würsten und Getränken versorgte, niemand zu sorgen.

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Für die Verpflegung war stets gesorgt

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Gedankt sei an dieser Stelle allen Helfern und all jenen, welche  die Ausstellungen mit persönlichen Gegenständen, Fotos und Dokumenten unterstützt haben.

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Stellvertretend genannt seien: Harald Engel aus Bleyen sowie die Familien Gryzik, Spieckermann und Arndt.

Schon im kommenden Jahr wird es anlässlich des 150. Jahrestages der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin-Küstrin, wieder eine Neuauflage des Bahnhofsfestes geben.

Küstrin-Kietz freut sich schon darauf!

 

Uwe Bräuning

Küstrin-Kietz

 

 

 

 

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Autor:

Ich lebe seit über fünfzig Jahren im Oderbruch. Seitdem ich denken kann, interessiere ich mich für die Geschichte aber auch für die Gegenwart und Zukunft dieser einzigartigen Region, im äußersten Osten Deutschlands. So weit es mir möglich ist, möchte ich die reichhaltige Geschichte erforschen, aufschreiben um diese für die Nachtwelt zu erhalten. Zur Geschichte gehört ausdrücklich, auch das selbst erlebte, unser eigenes Leben. Eine weitere Leidenschaft von mir ist die Erforschung und der Erhalt der Natur meiner Heimat. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem können die immer deutlicher zu Tage tretenden Umweltschäden nicht verborgen bleiben. Schäden die wir alle zu verantworten haben. Schäden, die jedoch oftmals verhindert werden könnten. Naturschutz geht uns alle an! Wir alle, vor allem aber unsere Nachkommen werden davon profitieren. Leider ist zurzeit um den Naturschutz, aus verschiedenen Gründen, im Oderbruch nicht gut bestellt. Einige Aspekte werden als "Gängelei" empfunden oder einfach nur falsch verstanden. Gleichgültigkeit und Unkenntnis spielen eine weitere, nicht unerhebliche Rolle. Dazu kommt, dass die im Oderbruch stark vertretene " Bauern-Lobby" offenbar durch den Naturschutz finanzielle Einbussen befürchtet und gegen geplante Naturschutzmaßnahmen polemisiert. Obwohl gerade die Landwirte eigentlich kein gestörtes Verhältnis zur Natur haben sollten. Hier ist Aufklärung gefragt! Damit nicht noch der letzte Rest Natur im Oderbruch in trockenes staubiges Ackerland umgewandelt wird.

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